Archiv für April 2015

Saucoole Idee. Aber das finden wohl nur Racer.

Ein Beitrag zum Themengebiet Fahren., geschrieben am 28. April 2015 von Thomas.

Honda has created this incredible a video tribute to Ayrton Senna. They took the actual data from Senna’s 1989 McLaren-Honda to create an audio/visual lap of Suzuka. Wow.

Schreiben ist eine Kunst.

Ein Beitrag zum Themengebiet Anmerken., geschrieben am 17. April 2015 von Thomas.

Wenn ein es Text es schafft, dich so zu fesseln, dass du gar nicht aufhören kannst zu lesen, dann ist es für mich Kunst. Oft ist es schon die Magie der ersten Sätze, die reicht, dass dieser Sog entsteht. Das kennt man ja oft aus Büchern. Ich habe daraus mal für einen tollen Kunden eine schöne Kampagne gemacht, um die Leselust zu wecken. Aber es braucht gar kein Hardcover mit 500 Seiten dazwischen oder ein Paperback fürs Lesen unterwegs. Ich erlebe diesen Zauber auch oft in Zeitungen oder Magazinen, wenn es in Redaktionen Menschen gibt, die für das Erzählen von Geschichten brennen.

In der Zeit erschien im Juli 2014 ein toller Artikel von Henning Sussebach über den Niedergang einen Kaufhauses in Neustadt am Rübenberge, der so gut geschrieben war, das wir ihn in der Agentur ans Magnetboard pinnten. Herr Hibbe macht zu gewann dann später auch glatt einen Grimme-Preis. Ich kann mich auch noch sehr gut an einen Artikel aus dem Spiegel 33 im letzten Jahr erinnern. Barbara Hardinghaus schrieb über einen Mord in der Eifel, der mich schaudern ließ. Frei ist ein Text über ein Verbrechen aus einer neuen Perspektive, voller Empathie und eingefangener Momente. Zum Artikel geht es hier.

Wer sich gern die Zeit zum Lesen nimmt, wird vielleicht feststellen, dass Artikel dieser Länge eben doch besser gedruckt als gepostet zu lesen sind. Aber das ist ja schon wieder ein ganz anderes Thema.

Hannover von oben.

Ein Beitrag zum Themengebiet Leben., geschrieben am 9. April 2015 von Thomas.

Kendrick Lamar – »To Pimp A Butterfly«.

Ein Beitrag zum Themengebiet Hören., geschrieben am 1. April 2015 von Thomas.

Ich? Und Rap? Na ja, es geht so. Das Genre ist mir … sagen wir mal … suspekt. Es geht da ja immer nur um Themen, die von meiner kleinen Lebenswelt so weit entfernt sind wie Hannover / Leine von Los Angeles / California. Aber die Beats und der Umgang mit den Samples, all das gefällt mir wirklich gut. Ein völlig neues Fenster stieß da 2004 Kanye West auf. The College Dropout, sein Debüt, ist bis zum Anfang dieses Jahres für über 10 Jahre mein allerliebstes Rap-Album gewesen. Doch das bekam in den letzten Wochen nun schwerwiegende Konkurrenz. Von Kendrick Lamar. Und seiner zweiten Platte. Ganz ehrlich: Ich kann nicht sagen, wer in den kommenden Wochen seine Nase in Sachen Coolness noch vorne hat.

Es geht um To Pimp A Butterfly. Ein nur so dahin fließendes Kunststück voller Soul und Jazz. Schon jetzt für mich eines der Alben des Jahres. Ein musikalisches und lyrisches Meisterwerk, das nicht so klingt, wie man sich die aktuellen Produktionen eines Rappers sonst so vorstellt. Es ist das elegante Statement eines Poeten, der fast komplett auf klassische Hip Hop-Beats verzichtet. Über fast 80 Minuten läuft die Musik wie ein im Sonnenlicht glitzerndes Stück Platin, durchsetzt mit Funk-, Soul- und Jazz-Elementen. Zitat Andreas Borcholte: Wie päppelt man einen Schmetterling auf? Ganz klar, mit Liebe! Und davon ließ Kendrick Lamar jede Menge in seinen Love-, Peace- und Hippietraum eines Albums fließen. Es hat die Wucht, das intellektuelle Potenzial, aber auch den Groove und die Emotionalität, sich wie ein kühlender, heilender Balsam über die Gewalteruptionen der jüngsten Vergangenheit zu legen. Zitat Ende.

Einfach mal zum Shoppen flattern.

To_Pimp_A_Butterfly


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