Der etwas andere Text für ein Hochzeitsmagazin.

Ein Beitrag zum Themengebiet Leben., geschrieben am 14. September 2015 von Thomas Lasser

Im SPIEGEL habe ich mal gelesen, dass Lemmy Kilmister mal gesagt haben soll, dass es ewig gedauert hat, bis die Musik, die sie mit Motörhead machen, so billig wirkt … Kann allerdings auch sein, dass das Donatella Versace über ihr Gesicht gesagt hat, ich kann mich heute (Montag, der mit Abstand immer noch fieseste Tag der Woche) beim besten Willen nicht daran erinnern … Heutzutage ist Musik zu machen, dagegen idiotensicher. Umso rätselhafter ist, warum viele Resultate (Lana Del Ray, Years & Years und, Achtung, ganz schlimm, Namika) dann so fies plastisch und klinisch tot klingen. Warum gibt sich niemand mehr Mühe, inspirierend zu sein? Wo ist bloß der Jazz geblieben, mmhh?

Zum Glück gibt es aber immer noch Kollaborationen, die sollen morgens um fünf mal aus einer Gaybar im Schmuddelviertel Londons getorkelt sein (George Micheal und Andrew Ridgeley, »Wham!«), und dann gibt es welche, die hätten sich direkt in einem Kinderzimmer entwickeln können (Nick Cave und Kylie Minogue, »Where the wild roses grow«), so putzig ist das, was da zusammengesteckt wurde. Kollaborationen begeistern (Burt Bacharach und Elvis Costello, ZDFneo und Jan Böhmermann), und bringen Unglück über die Welt (Lafer und Lichter, Jimmy Choo und H&M).

Und dann geschehen immer wieder Kollaborationen, mit denen man nicht rechnet, und die einfach nur schön sind, bei denen man denkt: Genau, passt doch, wieso nicht schon früher. Und ehe man sich versieht, also plötzlich, P., bist Du nun genau das, was Du ja schon lange sein wolltest. Also ein Ehemann. Mit einer Ehefrau, T., die ehe sie sich versah … stimmt doch, oder? Kurz »Ehe« heißt diese Kollaboration, in der alles möglich und nichts ausgeschlossen ist. Heute im Himmel, morgen in der Hölle, nachts mal im Paradies und zwischendurch ist immer auch ein wenig Hoffnung dabei, dass das alles schon irgendwie laufen wird. Ich weiß, wovon ich rede … Aber glaube mir, ich überreiße aus Stilgründen auch ganz gern mal den Lautstärkeregler.

Heute ist also nun Hochzeit, die Autos sind geschmückt, die Augen glänzen und die Schuhe auch. Irgendwer hat hoffentlich guten Wein kalt gestellt und spielt später bessere Musik (Motörhead? No, no, no!). Alle sind ganz aufgeregt, es regnet Blumen und hagelt die besten Wünsche von allen Seiten. Und morgen? Wird der Saal gekehrt und dann geht es ja erst richtig los. Morgen ist Tag eins auf der gemeinsamen Reise mit so schönen Meilensteinen wie dem ersten gemeinsamen Arztbesuch (Schwanger? Ich flipp aus!), Lederne Hochzeit (Drei Jahre, was schenkt man sich da bloß?) und letzter gemeinsamer Kreditkartenabrechnung (380 €? Nur bei Zalando? Ich glaube es hackt!). Mach was draus.

»Car Porn«. Oder: Was macht mehr Spaß als ein Aktiendepot?

Ein Beitrag zum Themengebiet Fahren., geschrieben am 2. September 2015 von Thomas Lasser

Mist, dass man da einfach nicht weghören kann.

Ein Beitrag zum Themengebiet Arbeiten., geschrieben am 21. August 2015 von Thomas Lasser

Ich liebe Radiospots. Aber natürlich nicht alle. Ich mag diese professionell produzierten, denen es gelingt Produkte zu bewerben, ohne sie in eine Kamera halten zu können. Ich hasse jedoch saudumm produzierte Radiospots von Leuten, die augenscheinlich keine Ahnung haben, wie Radio funktioniert. Bei denen Funk ein Abfallprodukt aus dem Media-Mix ist, lieblos rausgerotzt und geradezu zum Senderwechsel zwingend. Jeder kennt diese regionalen Spots, die meistens von den Sendern selbst im Auftrag der Kunden produziert werden. Das sind dann gerne mal Möbelhäuser. Die gehen dann grundsätzlich so. Man stelle sich den nachfolgenden Spot bitte im überdrehten und hysterischen Tonfall vor:

„Mensch Doris, wo rennst du denn hin?“

„Keine Zeit, Micha, ich muss zu Tingeltangel!“

„Möbel Tingeltangel? Das größte Möbelhaus in Kleingroßbuchholzhausen? Mit mehr als 300 Wohnwelten und fast 400 Küchen auf mehr als 18.000 Quadratmetern?“

„Genau! Die machen an diesem Wochenende ein super Oktoberfest mit Hüpfburg, einem Konzert von Jürgen Drews – und einen Smart Fortwo kann man bei der großen Tingeltangel-Verlosung auch gewinnen!“

„Echt wahr? Und wo findet das denn statt?“

„Na, bei Tingeltangel natürlich! Komm doch einfach mit!“

Ich. Kann. Nicht. Mehr. Und möchte Doris und Micha am liebsten den Hals umdrehen.

So schön ist es da im übrigen wirklich.

Ein Beitrag zum Themengebiet Reisen., geschrieben am 14. August 2015 von Thomas Lasser

Es gibt ein neues Zeichen für … Strategie und Technologie.

Ein Beitrag zum Themengebiet Arbeiten., geschrieben am 29. Juli 2015 von Thomas Lasser

one_Säule

Unternehmenskommunikation. Und zwar in eigener Sache!

Ein Beitrag zum Themengebiet Arbeiten., geschrieben am 24. Juli 2015 von Thomas Lasser

Fast 25 Jahre  L O O K ! , fast 5 Jahre  L O O K ! 7 2. Das sind viele gemeinsame Projekte für ganzheitliche Markenkommunikation und kundenorientierte Multichannelangebote. Die Frage, ob nur analog oder vielleicht digital stellt sich für unsere Kunden und uns in den meisten Fällen schon lange nicht mehr. Deshalb haben wir jetzt unsere Kompetenzen gebündelt und ein noch besseres Agenturportfolio geschaffen.

Ab jetzt gibt es nur noch eins … Denn L O O K !  und L O O K ! 7 2  werden ab sofort  LOOK//one. Eine leistungsfähige Agentur mit allen Angeboten zur ganzheitlichen Kommunikation aus einer Hand, die man heute so braucht. Zusammen werden wir moderne kommunikative Systeme entwickeln und etablieren. Möchten wir immer wieder Erfolge feiern und uns über die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen oder Marken freuen. one love …!

LOOKone_WORTMARKE

Wie immer, sind nicht nur die Produkte schön. Yeah!

Ein Beitrag zum Themengebiet Arbeiten., geschrieben am 19. Juli 2015 von Thomas Lasser

https://www.youtube.com/watch?v=bFpe1IRv8H8

Jazz is back? Der war nie weg. Er ist nur anders wieder da.

Ein Beitrag zum Themengebiet Hören., geschrieben am 7. Juli 2015 von Thomas Lasser

Es wird endlich wieder spannend im Jazz-Regal. Zumindest in den Plattenläden, die es heute noch gibt. Also: in viel zu wenigen. Einen neuen Impuls erhofft sich jetzt die Branche von einem Album, das seit einigen Wochen über die Insidermedien hinaus Schlagzeilen macht: Kamasi Washington, ein Saxofonist aus Los Angeles, der bislang nur als Gast bei den HipHop-Stars Snoop Dogg, Lauryn Hill und Kendrick Lamar (bitte mal hier nachlesen) wahrgenommen wurde, überraschte mit einem monumentalen Werk auf 3 CDs. SO eine neue Jazz-Aufnahme habe ich noch NIE gehört.

Mit einem Jazz-Tentett, klassischen Streichern und einem Chor nahm er The Epic auf. Ganze 172 Minuten Musik, die Kritiker als Jazz des 21. Jahrhunderts feiern. Zu Recht. Washington ist es gelungen, Gospel sowie Blues-, Bebop- und Swingelemente in einer Art zusammenzubringen, die auch junge Menschen mitreißt. Beim zweistündigen Release-Konzert im Regent Theater von Los Angeles soll ein für Jazzevents ungewöhnlich junges Publikum gefeiert haben. Allerdings: Während auf der Bühne schwarze Gesichter dominieren, waren im Saal kaum Afroamerikaner auszumachen. Ist Jazz ausgerechnet bei der schwarzen Jugend out?

(Mit Textschnipseln von Spiegel Online, ich habe zur Zeit keine Zeit, die drei CDs in der üblichen Art und Weise hier zu besprechen … Achtet auf den (über-?) nächsten Post.)

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Erdanziehungskraft. Ganz analog. Ganz toll!

Ein Beitrag zum Themengebiet Arbeiten., geschrieben am 2. Juli 2015 von Thomas Lasser

Diese Miniserie verschlinge ich gerade mit meinen Augen.

Ein Beitrag zum Themengebiet Essen., geschrieben am 22. Juni 2015 von Thomas Lasser