Natur & Design. Dänemark 2023.

Ein Beitrag zum Themengebiet Reisen., geschrieben am 20. Juli 2023 von Thomas Lasser

Das neue Neu.

Ein Beitrag zum Themengebiet Anmerken., Leben., geschrieben am 15. Juni 2023 von Thomas Lasser

Früher war nicht alles besser, aber meistens neuer. Über den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit im Alltag und was meine Familie damit zu tun haben könnte.

Die Frau räumt auf. Vor allem im Fernsehen und damit vor aller Augen, in aller Welt. Die Japanerin Marie Kondo hat mit Ihrem Buch »Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändern kann« vor knapp zehn Jahren einen Trend gesetzt. Ich kenne sie nicht persönlich, aber ich kann mich darüber nur totlachen. Würde ich sie mal treffen, dann müsste ich ihr leider mitteilen, dass ich das Aufräumen mit Spaß praktisch erfunden habe. Erst in den 70er Jahren in meinem Kinderzimmer, dann in meiner Studentenbude, in meiner Singlewohnung und jetzt im Hause Nädler. Und ich, ich schmiss schon immer gerne Dinge weg. Ich, ich war der Mann mit dem Müllsack.

Doch über die Jahre hat sich etwas verändert. Mein Blick auf das, was ich kaufe. Und wie ich es nutze. Hochwertig und langlebig sollte es sein. So machte ich es über Jahre und warf immer weniger weg. Bis Tanja kam und dann Theo dazu. Meine Frau sah praktisch alles, zum Beispiel in ihrem Kleiderschrank, als einen durchlaufenden Posten. Die Liebe zu neuen Lieblingsteilen war oft schnell erloschen. Also weg damit. Bestenfalls wurde vorher noch mal die Schwägerin gefragt, ob sie etwas haben möchte. Auch Theo konnte sich selten lange für irgendwelche Spielsachen begeistern, die er meistens ja geschenkt bekam. Klassiker wie Lego oder Kapla blieben, aber alle Plastiksachen mit Batteriebetrieb gingen in Windeseile kaputt oder wurden schnell mit Missachtung bestraft. Alles wieder Jobs für den Mann mit dem Müllsack …

Irgendwann gingen wir dazu über, überflüssige Sachen bei eBay anzubieten, damit sie an anderer Stelle noch Freude bereiten. Leider mussten wir feststellen, dass hochwertige oder neuwertige Waren selbst zu einem niedrigen Preis keinerlei Abnehmer fanden. Verschenken ging aber immer, klar. Binnen Minuten prasselten da Anfragen von Interessenten ein, die das angebotene Zeug innerhalb einer Stunde abholten. Es drängte sich für mich aber immer die Frage auf, auf welchem Flohmarkt ich meine verschenkten Dinge wieder kaufen könnte.

Und nun? Bewusster konsumieren, wir fragen uns immer, brauchen wir das wirklich? Qualität erkennen, denn es ja tatsächlich so, wer billig will, der kauft am Ende alles dreifach. Und wir versuchen, die Lebensdauer von allem zu verlängern, was wir so haben. Wenn nicht bei uns, dann gerne woanders. Denn da ist unser »alt« vielleicht wirklich ganz »neu«.

(Dieser Text erschien im Frühjahr 2023 in »Lebe«, dem Mitgliedermagazin von Spar + Bau Hannover.)

Gerade mal 10 Jahre. Aber immerhin.

Ein Beitrag zum Themengebiet Anmerken., geschrieben am 27. April 2023 von Thomas Lasser

Zu mir?

Ein Beitrag zum Themengebiet Leben., geschrieben am 9. März 2023 von Thomas Lasser

Oder zu Dir? Wenn Theo seine Jungs, ganz selten auch mal Mädchen, einlädt, dann weiß er, was er in seinem Zimmer will.

Als ich anfing diese Kolumne zu schreiben, also vor vier Jahren, war Theo fünf. Jetzt ist er neun und dem geneigten Leser fällt vielleicht auf: die Themen haben sich geändert. Ging es im ersten Text noch um den Spielzeugtag im Kindergarten schreibe ich heute einmal über seine Wünsche für sein Zuhause. Und zwar mehr oder weniger vor dem Wechsel auf die weiterführende Schule. Kinder, wie die Zeit vergeht …

Tanja und ich brauchen eigentlich nicht mehr als eine Küche, einen Esstisch und, ja, ich gebe es zu, ein Sofa und einen Fernseher. Ich speziell vielleicht noch eine Musikanlage. Alles andere ist angenehmes Beiwerk. Theo, der seit er denken kann nur eine einzige Wohnung kennt, hat aber ständig neue Ansprüche an sein Zimmer.

Kaum war der Wickeltisch über eine Kleinanzeige weitergereicht, zogen ein großer Kleiderschrank und ein heißbegehrtes Hochbett ein. Wir strichen das Zimmer himmelblau, hängten eine zauberhafte Deckenlampe mit Federn auf und waren damit ganz happy. Und Theo? Wünschte sich nach kurzer Zeit noch deine Kuschelecke, einen CD-Spieler und ein Bücherregal. Also ab zum Möbelhändler. Man muss wissen: Nach Baumarkt so ziemlich das Schlimmste, was mir passieren kann. Ich schraubte und schufftete, was der Sechskant hergab, schwitze, und nach gut drei Monaten war das alles auch nicht mehr gut genug.

Jetzt mussten es nachtblaue Wände mit Weltraumstickern sein, das Hochbett sollte wieder niedrig sein und das Federlämpchen war plötzlich »für Babies«. Der geschaffene Stauraum für Bücher musste CD-Regalen weichen und dann fehlte jetzt natürlich noch eine Steckdose für die »Switch«. Ich kam aus dem Umräumen, zusätzlich zum Entrümpeln, nicht mehr raus. Und dann sagte sich plötzlich Marlene aus der 4b an. Darüber wollte er ganz dringend mit mir reden … Ich denke, ich brauche statt des Cityflitzers ganz dringend den Kombi meines Schwagers und starke Nerven für den Besuch im Möbelhaus.

(Dieser Text erschien im Winter 2022 in »Lebe«, dem Mitgliedermagazin von Spar + Bau Hannover.)

Going back to my roots. Essen 2023.

Ein Beitrag zum Themengebiet Erinnern., Reisen., geschrieben am 3. Februar 2023 von Thomas Lasser

Was ich mir von 2023 so wünsche.

Ein Beitrag zum Themengebiet Anmerken., Arbeiten., geschrieben am 6. Januar 2023 von Thomas Lasser

Am Ende eines Jahres schaut man zwar immer zurück, man blickt vor allem auch nach vorn. Für den Blog der Agentur habe ich das kürzlich getan. Herausgekommen ist ein Text, der nicht nur meine Wünsche für die Agentur zusammenfasst, sondern auch ein paar persönliche Aspekte beleuchtet. Es geht also um Kunden, Kollegen, Kinder und … Horst. Das klingt spannend? Dann lest doch mal rein. Den ganzen Beitrag findet Ihr … hier.

Bild: Neil Bates / Unsplash

Heiliger Abend. Viele Wünsche.

Ein Beitrag zum Themengebiet Erinnern., Leben., geschrieben am 24. Dezember 2022 von Thomas Lasser

„Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“

Ich wünsche Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest voller Frieden und Freude. 2022 war alles andere als ein normales Jahr. Ich kann mich nicht erinnern, einmal so von Krise zu Krise getaumelt zu sein. Hey, 2023, zeig mir mal, dass Du das besser kannst. Für den Frieden in der Welt und das Glück in unser aller Leben.

Mein Büroleben. In 55 Sekunden.

Ein Beitrag zum Themengebiet Arbeiten., geschrieben am 28. November 2022 von Thomas Lasser

Color. Like no other.

Ein Beitrag zum Themengebiet Anmerken., Leben., geschrieben am 19. Oktober 2022 von Thomas Lasser

Trübe Zeiten. Und damit meine ich nicht den Herbst, den liebe ich. Ich meine das, was gerade im Großen und Ganzen als »Weltlage« bezeichnet wird. Ständig denkt man, es muss doch mal besser werden, dann kommt es noch dicker. Es gibt jedoch Dinge, die Freude verbreiten. Zum Beispiel 250.000 bunte Flummies, die völlig außer sich durch die Straßen von San Francisco purzeln, hüpfen und kullern. Das Ganze 2005 für einen Werbespot von Sony, untermalt vom himmlischen Song »Heartbeats« des schwedischen Sängers José Gonzales (!). Der Film ging schnell viral, ist immer noch online, ein Zeichen, das es auch mal schön ist, wenn das Internet nichts vergisst. Gerade ein bisschen mehr als zwei Minuten Zeit? Dann bitte mal klicken und mal kurz vergessen, was da draußen so los ist …

September Vibes … Ich liebe den Herbst.

Ein Beitrag zum Themengebiet Anmerken., Arbeiten., geschrieben am 15. September 2022 von Thomas Lasser

Wow. Was für ein Jahr. Und das meine ich in diesem Fall gar nicht mal so positiv. Nach 2020 und 2021 hoffte ich zum Start in 2022 auf Besserung. Das Gegenteil ist leider Fall. Darüber habe ich mir im Blog der Agentur mal so meine Gedanken gemacht. »Heiß wie nie« ist der Text betitelt. Und damit meine ich den Sommer aber auch den Rest des Jahres, das ja mal gerade ins dritte Drittel geht. Klar, es gab auch Gutes, habe ich natürlich auch geschrieben. Ich bin gespannt, was bis Silvester noch so kommt …